Eine Führungskraft kommt in die Supervision, weil sie merkt, dass sie zunehmend erschöpft ist. Nicht körperlich allein, sondern vor allem innerlich.
Das Team arbeitet, aber die Stimmung ist angespannt. Einzelne Mitarbeitende suchen immer wieder persönliche Rückversicherung. Andere ziehen sich zurück. Entscheidungen werden hinterfragt. Kleine Themen werden groß. Gleichzeitig erwartet die Organisation Stabilität, Verlässlichkeit und klare Führung.
Die Führungskraft versucht, allen gerecht zu werden. Sie hört zu, vermittelt, entscheidet, erklärt, organisiert und hält vieles zusammen. Doch je mehr sie übernimmt, desto unklarer wird die eigene Rolle.